Freitag, 28. August 2015

Herbstkind - sew along

nEmadA hat in den letzten beiden Jahren ein Herbstkind sew along veranstaltet. 
Dabei geht es um das Nähen einer Jacke.
Jede Bloggerin, die mitmacht, sucht sich ein Projekt aus, das sie dann bis zu einer Deadline fertigstellt. Dazwischen gibt es immer wieder Termine, zu denen man die anderen sew - along Teilnehmerinnen als auch die Blogleser auf dem Laufenden hält.


Und da mach ich mit!!
Das Goldstück benötigt auf jeden Fall für den Herbst was Warmes drüber. Was es genau wird - noch schwer zu sagen, ich liebäugle jedoch mit einem Overall (so zum Wenden und mit Reißverschluss und allem). 

In ein paar Tagen erfahrt ihr Näheres.

Auch darf ich euch hoffentlich bald die Probenähsachen zeigen, die ich fabriziert habe.
Ich durfte für kid5 und für annascountry Probe nähen.
Da ich zur Verschwiegenheit verdonnert wurde, darf ich nicht mehr verraten.
Nur so viel: 
in beiden Fällen sinds ganz wunderbare und schöne Kleidungsstücke fürs Tochterkind geworden!

liebe Grüße
phönixe

Samstag, 22. August 2015

This is not okay!!!

Der Tag, an dem die Nähfee in mein Leben trat, war der Tag, an dem ich ein Nähprojekt zu Ende brachte, das seit Jahren unfertig in meinem Schrank ein tristes Dasein fristete.
Genau genommen ist es fünf Jahre her, als ich - top motiviert, schließlich hatte ich da grade mal zwei Pumphoserl selbst genäht - mir überlegt habe etwas für mich zu nähen.
Also ab ins Stoffgeschäft, Schnitt und Stoff gekauft, zugeschnitten und 

hmpf!

Keinen Tau, wie das gehen soll. 
Mich auch nicht so recht getraut, 
weil Wörter wie "Brustabnäher" und "Ausschnitt einreihen" doch eher furchteinflössend wirkten und mich schnell kapitulieren ließen.

Bis ich die Nähfee kennenlernte. 
Eine patente und kompetente Schneiderin, die mir im Handumdrehen erklärte, was denn da jetzt zu tun sein.
Und so kams, dass ich mein Kleid letztlich doch noch fertig gestellt habe.



Fototgrafiert hat mich eine liebe Freundin, während sich mein Ältester redlich bemühte mir Witze zu erzählen, damit das alles nicht zuuu ernst wird. (habs nicht so mit VOR der Kamera stehn).

Auf jeden Fall kommt jetzt das Wichtige:

wie schon vor einigen Tagen erwähnt startete Susanne von mamimade eine Protestaktion gegen die Ausbeutung der Näherinnen weltweit.
Zu diesem Zweck erstellt sie einen Nähbloggerinnenkatalog. 

Und dieses Kleid nach einem Schnitt von burda (7373) ist mein Beitrag.
Die grauen Waldviertler sind meine absoluten Lieblingsschuhe 
und durften mit aufs Foto, weil sie fairgetradet und kultig sind!




ich wünsch euch ein sonniges Wochenende
phönixe



Freitag, 21. August 2015

Gespenstische Pfeile

Zwei langärmelige Shirts haben Einzug in Superducks Kleiderkasten gehalten.
Das erste Modell ist ein klassisches, schlichtes und schwarzes Shirt mit einer grün weiß gestreiften Bärenapplikation vorne drauf.


Das zweite Modell ziert ein freundliches Gespenst. Die Ärmel sind aus türkisem Pfeilstoff.
Sowohl das Schnittmuster als auch die Applikationsvorlagen stammen aus einer Ottobre.


Die Shirts dürfen zu kiddikram und made4boys.

so, und jetzt lassen wir die Sonne wieder rein!!!
und raus mit uns!
:-)
phönixe

Donnerstag, 20. August 2015

Gratuliere, es ist ein ...

... 
Kann sich jemand an diese Werbung erinnern, bei der der frischgebackene Vater aus dem Krankenhaus anruft (die frischgebackenen Großeltern vermutlich) und just bei der Verkündung des Geschlechts ist das Guthaben auf der Karte aus.

Tja. schön blöd.

Wär schon praktisch, wenn man das Geschlecht wüsste,
 auch wenn es darum geht für ein noch nicht geborenes Menschlein zu nähen.

Wusst ich aber nicht, bekam nur die Anfrage "etwas" zu nähen. 
Unisex halt.

Da fallen dann schon mal manche Farben aus (weil ich rosa und lila und dergleichen für Jungs selten passend finde), viele Motive gehen nicht (ein Bagger auf einem Mädlsstrampler).
Eigentlich eh arg, wie schubladig man da denken kann...

Egal, ich hab meine Stoffkiste durchforstet und einen wahren Schatz geborgen, 
der sowohl für Jungs als auch für Mädchen wunderbar passt.
Ein Jersey mit Fischen und Punkten drauf in frischen Farben.
Kombiniert mit einem dünnen Jeansstoff kam für den/die Ungeborene 
folgendes "Gweisat" zustande.



Eine Weile darf dieses süße Outfit noch bei mir wohnen (und wer weiß, vielleicht gesellt sich ja noch ein Hauberl, ein paar Patschen oder ein Knistertuch dazu).

Präsentiert wirds jedenfalls bei creadienstag.

phönixe

Sonntag, 16. August 2015

Superducks Beinkleid

Ja, wieder ein Täschling.
Sollte ich andere Schnittmuster ausprobieren?
Hab ich ja schon. 
Vor meiner Blogzeit hab ich schon so Pumphosen, Leggings und dergleichen ausprobiert.
Hab sogar mal den Schnitt für eine Cordhose selber gemacht.

Aber wenn sie halt so kultig ausschaun und man sie stets varieren kann.



Die Fotos für diesen Post sind auf der Alm entstanden, auf der ich mit meinen Kindern die letzten Tage verbracht habe.
Es war herrlich!
Einfach wunderschön!
Wandern, im eiskalten Bergsee schwimmen, Schwarzbeeren brocken und abends bei Kerzenschein Schwarzbeertatscherl essen, ...


Für den Superduck war bald das Kuhgitter von unschlagbarem Interessen, schließlich konnte er da drüber klettern.
Von seinen waghalsigen "ohneanhaltenobenstehen" - Manövern hab ich keine Fotos - dazu fehlte mir dann doch die Coolness. :-)



Dieses Modell (Gr 98) hat vorne eine Knopfleiste (mit Kam Snaps - die farblich auf die gestreiften Mitwachsbündchen abgestimmt sind).
Der Grundstoff ist ein feiner grauer Biojersey, dem an beiden Seiten senfgelbe Taschen aufgesetzt wurden (Stoff ist von Birch).
Am Popsch rundet eine orangefarbene Paspel die Hose ab.



Für den Saumbundstreifen der aufgesetzten Taschen hab ich einen Zickzackstich verwendet, der schon stark an EKG Zacken erinnert. 
Schaut gut aus, wie ich finde, darf aber das nächste Mal ruhig noch etwas signifikanter ausfallen.




Ah ja, das Beste hab ich noch gar nicht erwähnt!

Mittlerweile gibt es ja den Täschling 2.0, ein Hosenschnittmuster von Gr. 98 bis 170, das ähnlich wie der erste Täschling eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten bietet und aus mehreren Teilen besteht.

Vor der Veröffentlichung wurden natürlich wieder Probenäher gesucht, und ich hab mich - wie fast 500 andere Nähfreudige auch - beworben und wurde - wie fast 500 andere Nähfreudige auch - nicht genommen.
Hmpf!

Doch jetzt hab ich das Täschlings ebook bei einer Verlosung gewonnen!!!
Hihi, ich freu mich!
Das passt perfekt!

einen feinen Abend,
phönixe

Die Hose darf zu keko kreativ und made4boys.

This is not okay

Warum eigentlich selber nähen?
Warum es sich nicht leichter machen und gschwind in einem der zahllosen Kleidergeschäfte was kaufen?

Ja freilich, die Kreativität kann man gut ausleben, wenn man selbst näht.
Sollte man das, was man da tut, beherrschen, dann kriegt man auch das raus, was man sich so vorstellt. 
Maßgeschneidert.

Ausschaun wie alle andern - will man auch nicht.
Also der Wunsch nach Individualismus wird befriedigt.
Soweit - so gut.

Doch da gibt es noch einen wesentlichen Grund warum ich nähe. 
Und zwar weil ich nicht mitmachen will!
Ich will die Verantwortung nicht mitkaufen, wenn ein Shirt zehn Euro kostet.
Ich denke da an die Menschen, die das Kleidungsstück produziert haben (vom Rohmaterial, übers Färben, bis hin zu den Näherinnen), die es durch die Welt schicken (und damit ganz nebenbei selbige ordentlich verpesten) und letztlich will ich die, die dran was verdienen, nicht unterstützen.


Susanne, die ihr Selbstgenähtes auf mamimade präsentiert hat sich dazu nun überlegt eine Protestaktion zu starten.

Und zwar einen Nähbloggerinnenkatalog, in dem jede ihr selbst genähtes Outfit präsentiert.

Und ich bin da ganz bei ihr - allein richtet man da herzlich wenig aus - wenn sich da aber möglichst viele Bloggerinnen zusammen tun, wer weiß, ich halte es durchaus für möglich, dass eine derartige Aktion Wellen schlägt.

Und dafür ist es höchste Zeit!

Ich für meinen Teil schau jetzt gleich mal in meinen Schnittmustern nach, was mich denn da anlacht.

Wer mitmachen möchte, einfach bis 30 August bei Susanne ein Bild mit dem eigenen Outfit verlinken.

phönixe



Dienstag, 11. August 2015

Patschen



Ein zweites Paar Tippy Toes hat seinen Weg in Goldstücks Kleiderkastl gefunden.
Diesmal hab ich den Rest eines Fuchs/Sternenstoffes verwendet und als Basis einen Bio Ringel Jersey.


Und hier noch ein Tragebild von der ersten Version der Patschen.


Und nein, die kleine Maus kann natürlich noch nicht alleine gehen mit ihren sieben Monaten, sie zieht sich jedoch mit Vorliebe überall auf und steht. Steht herum und schaut. 
So einen rechten Plan, wie sie dann - ist ja auch irgendwann anstrengend - wieder auf alle vier oder ins Sitzen kommt, hat sie noch nicht. 
Wird schon noch...

Die Patschen fahren jedenfalls mit ins Salzburgerische. 
Ich fahr endlich wieder auf eine Hütte!!! Ich freu mich sehr. Mit lieben Kolleginnen und den drei Kids gehts in die Berge (Bergsee incl.), selbst versorgen, wandern, Sterne schauen, Schwarzbeeren brocken, ...

Bis nächste Woche
phönixe

Die Tippy Toes dürfen zu keko kreativ und creadienstag

Donnerstag, 6. August 2015

SnapPap meets Matchbag

Kerstin von keko kreativ hat zum Probenähen ihrer Matchbag aufgerufen.
Das kam mir grade recht, denn das SnapPap Leder, das es seit Kurzem auf dem Markt gibt, lag eh schon am Nähtisch und wollte getestet werden.

SnapPap wird auch als das vegetarische Leder bezeichnet und ist eine Mischung aus Karton und Plastik. Hört sich schräg an, ist aber sehr sehr lässig.
Ein Leder, das sich schneiden, vernähen, bedrucken, bestempeln etc. lässt und dabei eine Starrköpfigkeit an den  Tag legt, die ich von keinem anderen Stoff bislang kenne.

Wenns da heißt die Tasche wenden, dann darf man dem ordentlich Nachdruck verleihen. Also definitiv ein Material für Frauen, die wissen, was sie wollen.

Und dieses Leder traf auf die neue Matchbag von Kerstin.





Mein Modell hab ich aus oben erwähntem grauen SnapPap Leder und einem lässigen, kultigen Stoff vom hiesigen Stoffgeschäft genäht.

Der Boden als auch der untere und obere Rand sind aus Leder, genauso wie die längenverstellbaren Gurte.

Die Kordeln hätt ich anfangs auch aus Leder gemacht, das ging jedoch nicht, weil sie einfach zu breit waren für die Ösen, und weil das SnapPap dafür nicht geeignet ist. Da ist es dann doch zu sperrig und eigenwillig.

Die Tasche ist gefüttert (innen hab ich normalen weißen Baumwollstoff verwendet) und hat außen eine Tasche mit Reißverschluss.





Der Reißverschluss, was hab ich mich darum gedrückt, davor gefürchtet ist vielleicht zu viel gesagt, doch für mich als Autodidaktin im Bereich Nähen war so ein Reißverschluss immer etwas nach dem Motto: "wenn ich mal groß bin, dann näh ich einen ein".

Offenbar bin ich gewachsen und habs gar nicht bemerkt, denn es war definitiv nicht schwer.
Kerstins Anleitung bei ihrer Matchbag ist vorbildlich, und die Sache mit dem Reißverschluss selbst gar nicht schlimm.

Ich würd fast sagen, ich hab mit dieser Tasche mein persönliches Nährepertoire erweitert! 
*einmichfürmichselberfreun*




Die Gurte hab ich aus beiden Außenstoffen angefertigt.
Sie werden mit D -Ringen und Karabinern an der Tasche befestigt.

Alles in allem eine sehr lässige Tasche, die ich seitdem in Verwendung habe, und die schon den ein oder anderen interessierten Blick auf sich gezogen hat.

Wenn ihr euch also auch eine Matchbag nähen wollt, dann schaut zu keko kreativ, dort bekommt ihr das e-book.
Alternativ ist es auch bei dawanda bestellbar.

Ich kann die Tasche empfehlen, denn sie bereitet viel Freude - sowohl beim Nähen, als auch jetzt beim Tragen.


sonnige Grüße
phönixe


Und die darf jetzt zu RUMS, Taschen&Täschchen und OutNow.


Dienstag, 4. August 2015

These boots are made for...

Meine Tochter - gute sieben Monate alt - entdeckt die Welt.
Erst mal die eigenen vier Wände, den Garten, diverse Badeplätze, Wiesen...

Sie krabbelt und sitzt ja bereits wie eine Weltmeisterin, doch das ist noch nicht genug, denn das liebe Goldstück zieht sich hoch, sie kniet und erweitert ihren Horizont.

Als kleine Unterstützung bei all ihren täglichen Abenteuern gibts von der Mama ein paar Patschen (in Fachkreisen als Tippy Toes bezeichnet). Ein Freebook von amliebstensorgenfrei , welches es in der Zwischenzeit (es wurde überarbeitet) auch als Wendeversion gibt.
Die ist vermutlich in den Herbst und Wintermonaten ganz praktisch - zwecks Wärmung der kindlichen Füße.


Der Boden ist aus Kunstleder, damit sie auf ihren Entdeckungstouren guten Halt und Stand hat.
Der Vogerlstoff ist ein Restl vom ersten Mädlsstoff, den ich in der Schwangerschaft gekauft habe.


phönixe

Samstag, 1. August 2015

Never change a winning team!

Wenns passt, dann passts!

Das trifft auf die Strampelhose von Klimperklein zu! Das Goldstück hat ja schon drei davon! Und der Superduck auch eine!

Das hiesige Stoffgeschäft hatte neulich eine -50% Aktion auf alle lagernden Stoffe. Darunter hab ich einen gefunden, der ist einfach der Wahnsinn:
schrill, bunt, totaler Mädlsstoff, retro, kultig und natürlich GOTS zertifiziert.

Aus dieser wunderbaren Liasion ist folgendes entstanden:





Was soll ich sagen?
Ich steh auf diese Farbkombi!
Noch ist die Latzhose etwas groß (Gr. 74), aber im Herbst wird sie dann gut passen. Bis dahin kann ich noch nach einem Schnitt für eine dazu passenden Weste o.ä. suchen.

Ab damit zu kiddikram und keko kreativ, für die ich im übrigen zur Probe genäht habe!
*stolzesmirselberaufdieschulterklopfen*
Denn das, was ich da genäht habe ist definitiv für Frauen, die wissen, was sie wollen! *g*


ein lässiges Wochenende
phönixe

Wann gehen die wieder?

Das Buch des Monats Juli stammt von Ute Krause. 
Die meisten kennen sie vermutlich von ihren Büchern über minus drei, den Drachen.

Ich möchte heute jedoch ihr Buch
"Wann gehen die wieder? " vorstellen.


Ein wunderbares Buch zum Thema Patchworkfamilie.

Räuberpapa und Räubermama trennen sich. Was folgt sind Wochenenden beim Papa, der plötzlich nicht mehr alleine lebt, sondern mit Prinzessin und Prinzessinnenkindern, die den Räuberkindern - aus deren Sicht das Buch geschrieben ist - gehörig gegen den Strich gehen.
Also beschließen sie kurzerhand sich des Problems Prinzessinnenmama und Prinzessinnenkinder zu entledigen.

Das schaut zwar anfangs einfach aus, gelungen ist es aber dennoch nicht.
Und so findet Ute Krause in ihrem Buch eine intregrative Lösung.
Freilich, im wahren Leben finden Patchworksituationen nicht immer eine solch zufriedenstellende Lösung.
Trotzdem ist dieses Buch all jenen Familien zu empfehlen, die vom klassischen Vater - Mutter - Kind - Modell abweichen.

Neben der inhaltlich brauchbaren und wirklich guten Geschichte gibt es auch in diesem Buch wieder sehr sehr lässige Illustrationen.

Also ab zum Buchhändler eures Vertrauens und
viel Spaß damit
phönixe