Freitag, 26. Februar 2016

5 Dinge - Woche 8


1. Springen, springen und nochmal springen. Ich war diese Woche erstmals im JumpMax - eine Halle voller Trampoline! Und nach anfänglichem Zögern hab ich mich dran gemacht meinen Beckenboden zu testen. ;-) Es hat richtig Spaß gemacht!
2. Ganz lange mit meinem kleinen Bruder zu plaudern, denn dazu haben wir selten Gelegenheit.
3. Das erste Picknick des Jahres!
4. Durch die Landeshauptstadt zu schlendern. Ohne richtigen Plan und vor allem ohne Gepäck, ohne Tragekind - recht unbeschwert also.
5. Mit meinen Händen in einen frischen Patzen unchamottierten Ton reinzugreifen.

phönixe 

Montag, 22. Februar 2016

Die Zebras sind los!

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist,
doch wenn ich einen Schnitt gefunden habe, der mir taugt, dann näh ich den schon mehrmals...
oder immer wieder...
manchmal schaltet sich dann auch die Vernunft ein, die da schreit:
STOPP!!! Deine Tochter braucht nicht noch mehr Kleider!! :-) 


Geschrien hat sie,
ich hab sie gehört,
kurzfristig ignoriert und in der Zeit noch einmal ein Kapuzenkleid für die kleine Bachnixe genäht.


Kurzärmelig und mit Kellerfalten vorne und hinten
(ja ich weiß schon, das Kräuseln und auch das Framillonband wollen in ihrer Anwendung perfektioniert werden).

Bilder gibts heute wieder jede Menge,
enjoy it:









Die Leggings ist übrigens nach einem SM aus einer Ottobre. 

Schnitt: Kapuzenkleid von Schnabelina
Stoff: Bio Single Jersey Zebra

so, und jetzt raus in die Sonne!!
phönixe

Donnerstag, 18. Februar 2016

Nicht Fisch und nicht Fleisch

Wenn du ein Kleidungsstück nähst - vornehmlich für jemand andern, 
sagen wir mal ganz klassich: für dein Kind, dann weißt du eigentlich sofort, wenn du es anprobierst, ob es passt, oder nicht.
Ja, eigentlich schon.

Ich bin ja stets offen für neue Kopfbedeckungen, Hauben, Mützen aller Art näh ich gern.
Kein Wunder, dass ich früher oder später die Wendezipfelmütze von Klimperklein ausprobiert hab.
Tja, und jetzt...
... kann ich nicht sagen, ob die wirklich passt.
Ich bin nicht überzeugt.

Sagen wirs mal so: an dem Schnittmuster gibts nix auszusetzen, die Designbeispiele machen Lust auf mehr und eine Mütze zu nähen, das geht recht flott.

Von der Weite her passt sie schon, aber irgendwie passt der Kopf meiner Kleinen nicht so recht zur Mütze.
Hm.
Schade, denn so wär sie ganz nett geworden...



... dankenswerterweise gibts ja das Nachbarsmädchen! ;-)

Stoffe: liegen seit Urzeiten im Stoffkastl und ihr Ursprung kann nicht mehr rückverfolgt werden
Schnitt: Wendezipfelmütze von Klimperklein
Linked: kiddikram

nur noch ein Tag, dann ist WOCHENENDE!!!
phönixe

5 Dinge - Woche 7



1. Eine obertodesteufelsschmackhafte Fischsuppe, die mir mein Mann heute nach der Arbeit kredenzt hat. Es ist schon endgeil mit einem Koch verheiratet zu sein!! :-)
2. Wie Brüder im Wind - das erste Mal im Kino mit meinem Ältesten. Ein durch und durch wunderschönes Erlebnis!
3. Angus und Julia Stone
4. Ich hab diese Woche sooo lässige Fotos von meiner Kleinen geschossen. Ich hab eine irre Freude damit - einen Teil davon werd ich euch in der nächsten Zeit zeigen, denn natürlich hat sie da drauf was Selbstgenähtes an. ;-)
5. Nach Monaten einen lieben Menschen wieder zu treffen, der mir ob seines schweren Schicksals Gutes aus seinem Leben zu berichten wusste!

phönixe

Dienstag, 16. Februar 2016

Wenns pressiert!

Das Essen ist schon im Werden - steht am Ofen,
die Kindern werkeln herum und spielen (die Kleinen überlegen schon, ob sie sich um dieses eine Auto streiten), mein Mann wuselt durch die Wohnung und ist etwas unrund und gesprächsfreudig ;-)
...
und ich will jetzt endlich das erste Kleid posten.
Die Fotos sind so schön geworden und ich hab so eine Freude damit!
Aber bitte, seht selbst:




Genäht hab ich ein Kapuzenkleidchen von Schnabelina, JA - ein Freebook!
Ich bin ehrlich begeistert von diesem Schnitt! 
Das Kleid passt ihr hervorragend und es ist ganz einfach zu nähen.
Der Schnitt bietet diverse Gestaltungsmöglichkeiten,
wobei mir das Modell mit der spitzen Kapuze und unten rum einem schmalen Bündchen mit Abstand am besten gefällt.




 Natürlich kann mans auch in Kurzarm nähen (zeig ich euch bald),
oder aber mit gerafftem Unterteil.
Ich hab zwischen Oberteil und Unterteil eine Kellerfalte gemacht.
Schau schön aus und mit den Raffungen bin ich noch nicht so firm.



Und weil mir die Bilder vom neuen Lieblingskleid soooo gut gefallen,
muss ich euch natürlich noch mein favorite pic zeigen:


So geil, oder? Wie sie ihr Kleid rafft, um loszusprinten.
Wohin?
Ist doch ganz klar: zum zweiten Patschen (Lederpuschen)!

Stoffe: Apfelstoff von Graziela
Schnitt: Kapuzenkleidchen von Schnabelina

phönixe

Sonntag, 14. Februar 2016

Fetzige Eisbären

Ich hab mal wieder einen neuen (mir bislang unbekannten)
Schnitt ausprobiert.
Er nennt sich LetzFetz und ist ein Pullover in den Gr. 68-140.

Grundsätzlich ist es mit Schnitten vermutlich ähnlich wie mit Worten - 
es gibt nichts, das es noch nicht gab.

Vorderteil, Rückenteil, Ärmel - da kann man bei einem Pulloverschnittmuster eh schlecht aus.
Unterscheiden können sie sich dann in den Krägen, den Taschen oder aber diversen Unterteilungen.
Same same bei diesem Pulli, der durch seine schräge Unterteilung auffällt.


Auch wenn es auf diesem Bild nicht ganz danach aussieht (liegt am Kleiderhaken),
die gebogene Linie geht perfekt von links oben nach rechts unten.
Da passt alles haarscharf aufeinander.


Hier sieht mans schon besser.




Ich hab den Pulli rein aus Jersey genäht,
lt. Schnittmuster kann man ihn aber auch gut aus Sweat und Nicky - Hauptsache dehnbar - nähen.

Ich sags ganz ehrlich - der Eisbärstoff hat mir im Geschäft viel besser gefallen, als jetzt am fertigen Kleidungsstück! ;-(
Möglicherweise liegt es daran, dass ich ihn gekauft habe, als bei uns grad Schnee lag - 
ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass das ein reiner Aus-der-Laune-raus-Kauf war.

Fazit zu dem Schnitt (ich hab den nicht zur Probe genäht).
Der LetzFetz passt meinem Superduck (Gr. 98) sehr gut, da gibts gar nix!
Er ist leicht zu nähen, das geht auch für sogenannte Nähanfänger und Innen.
Der Kragen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingskrägen, ist seine Verwend-, und Tragbarkeit doch sehr auf die kühlen Tage beschränkt.
Die Unterteilung gefällt mir recht gut, die macht schon was her - 
wobei ich finde, dass sie sich durch eine geschicktere Stoffwahl, als die von mir getroffene noch besser hervorheben ließe.
Diese Unterteilung lässt sich aber vermutlich auch selber machen.
Das widerum gilt eh für die meisten Unterteilungen.
Wenn man die zusätzliche Nahtzugabe berücksichtigt, dann kann man ein Schnittmuster, von dem man weiß, dass es dem Kind gut steht, auch gut selbst nach eigenen Vorstellungen zerschneiden.

Stoffe: aus dem heimischen Stoffladen
Schnitt: LetzFetz von Rosile

In den nächsten Tagen werd ich euch dann endlich zeigen, 
was ich aktuell grad UNHEIMLICH gern nähe:
Kleider und Hauben (da hab ich wieder mal zwei neue SM ausprobiert)!

einen feinen Abend
phönixe

Samstag, 13. Februar 2016

Perfekte Resteverwertung!

Die Retrshorts - ein Freebook in den Größen 104
 (einfach NZ weglassen) bis 116 hab ich euch schon gezeigt.

Von Ottobre gibts auch einen lässigen Schnitt für Jungsunterwäsche,
den ich gerne zum Resteverwerten verwende.
Er nennt sich Hugo und ist in der Ausgabe 01/2013 zu finden.
Beide Söhne konnten neue Unterwäsche vertragen, 
also hab ich mir die Restl vorgeknöpft und draus zwei Retroshorts für den Kleinen genäht.



Der Große (122!) bekam die Hugovariante:


Das Feine bei den Ottobreheften ist ja, dass man sie sich auch einzeln bestellen kann,
und das obwohl sie schon vor Urzeiten erschienen sind.
Manchmal wird man auch am second hand - Markt fündig.
Denn preislich steigt man bei so einer Zeitschrift weitaus besser aus,
als mit einzelnen e-books.
Wenn man bedenkt, so ein e-book kostet zwischen 5 und 8 Euro,
eine Ottobre kostet 12 Euro und beinhaltet 40 Schnittmuster.
Da kommt dann eines umgerechnet auf 30 Cent.

Auf der anderen Seite befinden sich in so einer Nähzeitschrift natürlich viele Schnitte, die einem nicht gefallen, oder die man nicht brauchen kann.
Bei mehreren zu benähenden Kindern hält sich das allerdings in Grenzen, also ich find in jeder Ottobre was, das ich mir für eines meiner Kinder vorstellen kann.

Und ja, bei so einer Nähzeitschrift heißts halt Schnitt abpausen. 
Nix da drucken, kleben, schneiden.
Butterpapier ist angesagt.
Ob das allerdings aufwendiger ist, da bin ich mir gar nicht so sicher.
Zudem geistern die Schnitte aus den Ottobres nicht so inflationär durch die virutelle Nähgemeinde, 
was mir wiederum ganz gut gefällt.

Ein riesiger Vorteil und eine Existenzberechtigung für die e-books wären allerdings, 
dass sie durch die vielen Probenähergebnisse einen sehr guten Einblick - schon vorab - von der Passform geben, und wenn da ein Schnitt erscheint - ihr wisst schon, der EINE, der ganz Besondere - dann will ich kein ganzes Heft, sondern nur den Einen!

Wie dem auch sei, gut dass es beides gibt,
so ist für jedes Bedürfnis und Budget ein gutes Angebot da!

Apropos Angebot - ich kenne ja nur die Ottobrehefte, habt ihr Erfahrung mit anderen Nähzeitschriften für Kinder?
Was gibts da? Taugen die was? Was habt ihr probiert? Was könnt ihr empfehlen?
Freue mich über jegliche Erfahrungskommentare,
liegrüs
phönixe

Stoffe: Reste von überall
Schnitte: Hugo aus der Ottobre 01/2013, Retroshorts


Freitag, 12. Februar 2016

Von schlichten Hosen und einer Premiere

Der Mensch im Allgemeinen und ich im Besonderen neige dazu
mir Situationen vor ihrem Auftreten auszumalen. 
Bewertungen, spontane Einfälle, Emotionen werden produziert und einem Ereignis zugeordnet, das noch gar nicht stattgefunden hat.
Dies ist vermutlich völlig alltäglich und doch das Gegenteil der Gegenwärtigkeit.

Der Geburtstag meines Ältesten war wieder einmal ein guter Anlass
um mir im Vorfeld allerhand auszumalen.
Der Zauselzauer wurde 6 Jahre alt und äußerte erstmals den Wunsch nach einer 
eigenen Geburtstagsfeier.
Super - im Winter.
Na gut, nach ein paar ernsten Worten meiner liebsten besten Freundin 
habe ich den Rahmen für die Feier so gesteckt (Uhrzeit, Anzahl der Kinder), 
dass es für mich stimmig war.
Ein Kuchen, eine Schnitzeljagd und die Party kann beginnen!!

Und sie war anders als gedacht!! Sie war ruhiger, sie war stimmiger, 
es wurde viel gelacht und nicht gestritten.
Meine zwei Kleinen kamen gut mit, durften vielfach mit dabei sein,
mein Großer war gar nicht auf Geschenke fixiert und hat sich doch sehr darüber gefreut.
Die Schnitzeljagd führte zum Ziel und das Teilen der Beute war als Zuschauerin für mich ein Glücksmoment! - ganz klar!

Ich sags ganz ehrlich: mir hat die Feier mindestens so gut gefallen wie den Kindern.
Ich hatte eine riesige Freude ihnen zuzuschauen, zuzuhören.
Es war ein rundum schöner Nachmittag und die Sache mit der Gegenwärtigkeit war deshalb dann auf einmal auch recht einfach! :-)

Wieso war ich eigentlich im Vorfeld so skeptisch, dass das was Tolles werden könnte?
So ein Haufen Kinder ist ja nichts Furcheinflössendes.
Möglicherweise hatte ich ein klein wenig die Phantasie, dass ich dann meine drei + die Gäste zu betüteln habe. 
Doch nein - die können eh schon so viel alleine.
Ja, sehr viel sogar.

Wenn ich mich so reinspüre in meinen Erstgeborenen,
dann hab ich des Öfteren den Eindruck er sei bereit.
Bereit für den nächsten Schritt, bereit für die Zukunft - klingt leicht pathetisch, ich weiß,
aber er kommt nunmal im Herbst in die Schule - oder etwas ähnliches - und ich bin dafür noch nicht bereit.
Nein, gar nicht.
Bin nicht bereit mir die Schule auszusuchen, die Schultasche zu kaufen - wieso man das schon so derart früh zu tun hat ist mir sowieso ein Rätsel - und ich fürchte, dass mit dem nächsten Schritt ein Damm bricht.
Dann ist er quasi weg, ich mein, ein Schritt zur Beschulung ein weiterer zum ersten Interrailticket.

Gut, dass ich noch ein wenig Zeit habe, 
um mit der aktuellen Entwicklungsgeschwindigkeit meines Sohnes mithalten zu können!
;-)


Ich schaffs heute unmöglich einen Bogen zwischen der Geburtstagsfeier und der schlichten Hose für meine Tochter zu spannen! Geht nicht, aber ich wollte gerne von der Feier erzählen.

So, nun zum Outfit fürs Goldstück:



Eine Kombination aus Sweater und Hose.

Das Schnittmuster für den Sweater stammt aus der Feder von KID5 - die Longversion, die ich schon mal aus Strickstoff genäht habe.



Dazu gabs eine schlichte Hose, die man vermutlich spätestens ab Ansicht der Rückseite als Täschling identifzieren kann. Denn ja, diese Hose kann man auch ganz ganz schlicht gestalten.
Somit ist die nicht mehr schwer zu nähen!
Ich kenn schon ein paar Damen, die glauben der sei recht schwer und für Anfänger nicht geeignet.
Ich find, man kann den Täschling gut "abspecken", verschlichtern und dann ist die auch recht fix genäht.
Ich hab lediglich die Teilungen vorne und hinten beibehalten. 
Das wars. Ein Modell nach dem SM 1.0, ohne Taschen, ohne Paspeln, Flicken, Klimbim,
dafür in schönem Schwarz mit schwarzgrauem Punktestoff!




Und ja, die ganzen gehäkelten Tiere, die hier so rumliegen und hängen, die sind auch selbstgemacht.
Nein, nicht von mir - dafür fehlt mir die Liebe - die hat das Christkind gebracht!

Stoffe: Bio Jersey Panda Flaming, Jersey schwarz, Jersey graue Punkte auf schwarz
Schnitte: Raglan Sweater von KID5, Täschling 1.0 von Allerleikind

so und nun ab in ein Wochenende, das hoffentlich viiiel Genesung und Gesundung für mich und meine Familie bringt, denn wir sind grad alle etwas angeschlagen - und da mein ich nicht nur den Männerschnupfen, der meinen Mann befallen hat! ;-)

phönixe



5 Dinge - Woche 6


Auch nebst krank sein lassen sich Glücksmomente erleben.
Hier sind die 5 der vergangenen Woche.

1. Ganz klare Nr. 1 ist die Geburtstagsfeier vom Zauselzauer! Das war ein rundum schönes Erlebnis. Da gibts nix zu Verbessern, das hat alles tiptop gepasst. Und von mir aus hätts auch noch länger dauern dürfen!
2. Das "Ritual" meiner zwei Kleinen. Beim Buch vorlesen vorm Schlafen gehen haben die beiden ein Spiel begonnen, das von so viel Lachen begleitet ist, dass ich regelmäßig aufhöre zu lesen.
Unser Superduck hat aber auch ein derartig dreckiges und ansteckendes Lachen!!!
3. Morgenrot, Raureif und Kälte!
4. Krankheitsbedingt von der Arbeit Zuhause zu bleiben. Dadurch hab ich einen ganz ruhigen und gemächlichen Tag geschenkt bekommen!
5. Endlich wieder mal zu malen. Als Kunsttherapeutin hab ich während der Ausbildung irre viel gestaltet. Unglaublich, was ich da alles produziert habe. Seit längerer Zeit liegen aber alle Farben brach im Schrank. Das hat sich diese Woche geändert und das war guuuuut!

liebe Grüße
phönixe

Dienstag, 9. Februar 2016

Jedem das Seine

Hab ich eigentlich schon meine liebe Arbeitskollegin erwähnt, 
die mir eine ganze Schachtel voll mit Zirbenholzspänen geschenkt hat?

Ende letzten Jahres gabs dazu ja ein kleines feines Tutorial zum selber nähen eines Zirbenholzkissens.
Heute zeig ich euch noch ein paar, die ich genäht habe.
Für jeden eines, in jedem Bett liegt nun eins
und duftet vor sich hin.





phönixe

Freitag, 5. Februar 2016

5 Dinge - Woche 5


Keine Sorge, dieses Bild wirds nicht das ganze Jahr über
auf diesem Blog zu sehen geben, 
doch heute passt es nach wie vor - bei uns liegt wieder etwas patziger Schnee rum.
Zu wenig, um was Gscheites draus zu machen, zu viel um normales Schuhwerk zu tragen.
Meinen Kindern ist es egal, Schneesandspielen ist grad recht angesagt! :-)

Nun aber zu den fünf Dingen, die mich in der vergangenen Woche glücklich gemacht haben:

1. Hedonism von Skunk Anansie! In meiner Küche hab ich recht schlechten Radioempfang, weshalb ich auf einen recht beliebten österreichischen Sender beschränkt bin. Der spielt halt schon viiiel Scheiß. Doch diese Woche hat er untertags - einfach so - eine gute Nummer gespielt, eben Hedonism! Ich steh sehr auf die Nummer!
2. Ich hab in einer alten Hose 50 Euro gefunden!! Hihi!
3. Ein Nachmittag bei meiner Freundin - a good place to be!
4. Nach einem langen Tag Arbeit noch schnell in den Supermarkt, und beim Rausgehen: dicke fette Schneeflocken! Ich weiß schon dass wir Februar haben, doch das war richtiges Weihnachtsflair. Ich habs aufgesaugt und fünf Minuten später wars wieder vorbei.
5. Den ersten Bärlauch zu finden - hach, der riecht einfach herrlich!!

bis bald
phönixe

Mittwoch, 3. Februar 2016

Ich fühl mich unwohl ohne Kopf in der Straßenbahn, ...

... deswegen lern ich kopflos Fahrrad fahrn...

So schlimm ist es dann doch nicht,
doch kopflos war ich offenbar, als ich mir vor Kurzem einen Hoodie genäht hab,
denn ich hab - ja, ich weiß, das muss man erst mal zusammenbringen - die Kappuze verkehrt herum angenäht!
Ernsthaft!
Und gemerkt hab ich es erst nach einem halben Tag tragen!!!
Ich dachte mir, nein, das ist mir zu warm, und beim Hals schon etwas eng,
vorne wirfts eine Falte und sowieso und überhaupt, sitzt der nicht richtig.
Komisch.
Dann - bling - ging mir ein Licht auf, ich düs zum Spiegel, ein Blick und es war klar:
ich trag den Rücken vorne! 
Wuah!

Also hab ich mich abends um elf nochmal hingesetzt,
aufgetrennt, neu zusammengenäht und bin dann höchst zufrieden ins Bett gegangen.


Denn das Teil ist sooo fein zu tragen!
Der Schnitt ist von 123 Selbermacher und kommt mit schön langen Armbündchen daher, was ich sehr mag.




Ich hab eine riesige Freude mit meinem Kapuzenpullover,
der Schnitt passt mir genau, 
er ist irre bequem und das Material - Alpenfleece - 
ist wunderbar weich und warm.
Perfekt für die jetzige Jahreszeit, 
da kann ich mir das zwiebelschichtige Anziehen schenken! :-)

Schnitt: DamenHoodie von 123 Selbermacher
Stoffe: Alpenfleece und Baumjersey von homemadebysteffi

liebe Grüße
phönixe

Dienstag, 2. Februar 2016

Vom Purismus und überforderten Gastgebern

Eigentlich brauchts ja nicht für jede Idee einen neuen Schnitt!
Seien wir uns mal ehrlich: die Grundlage vieler Schnitte ist doch eh die gleiche!
Variieren tun oft nur die Details, 
eine Unterteilung hier, ein zusätzliches Tutorial da!
Wenn ein Schnitt meinem Kind passt, warum dann nicht (immer wieder) dabei bleiben?
Jaja, ich probier selbst schon gern Neues aus,
aber für die Basic - Garderobe greif ich dann doch gern zu alt Bewährtem.

Meine Tochter braucht ein paar Shirts.
Was einfaches, kein Klimbim.
Also hab ich den Lime Hodd "ausgezogen". 
Ich hab die Kapuze weggelassen und die Bauchtasche ebenso.



Dazu hab ich nochmal die Mütze Anna von Liebeling genäht (Freebook).
Schließlich war die ja beim ersten Versuch merklich zu klein!



Das ist jedes für sich allein und auch gemeinsam eine recht runde Sache.
Also diesen LimeHood kann ich wirklich empfehlen.
Ich zeig euch in den nächsten Tagen noch zwei Modelle für große Jungs.
Dabei hab ich den Schnitt an die Länge der Jungs angepasst.

Ich war heute mit meinen drei Jungs bei der Verwandtschaft.
Ein Haushalt, in dem wir oft zu Gast sind, gerne gesehen, das sind ganz klar Bezugspersonen für meine Kinder.
Heute sind wir allerdings schon Mittags gekommen und erst Abends wieder gefahren.
Meine Kinder waren allesamt ganz "normal" drauf.
Da weint mal eins, sie spielen sich miteinander, ich war mit ihnen zwei Stunden draußen,
sie wetzen und patzen beim Essen.
Und als wir gefahren sind war klar: die sind froh, dass wir weg sind.
Meiner Freundin gings die Tage auch so, dass es sie gestresst hat, als wir alle da waren.
Kennt ihr das?
Ist das "normal" ab drei Kindern?
Ja, ich weiß, wir bringen - um es mal sehr schön auszudrücken LEBEN in die Bude.
Oder aber - weniger schön ausgedrückt - ganz schönen Wirbel mit.

Eine Freundin sagte mal: mit drei Kindern kannst du nicht mehr überall hin fahren auf Besucht.
Ich hab mich geweigert das zu glauben.
Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Schnitt: Lime Hood von LimeNox, Mütze Anna von Liebeling
Stoffe: Wolkenjersey und Punktejersey - gekauft in einem unfreundlichen Wiener Stoffgeschäft - gibts aber in viiielen Onlineshops ebenfalls

phönixe