Dienstag, 28. Februar 2017

Weil rosa einfach keine Alternative ist

Während ich diesen Eintrag verfasse,
steht meine kleine Bachnixe neben mir und ist äußerst aufgeregt, weil
"meine Unterhose" "des a meine Unterhose", "meine Fosunterhose (Froschunterhose)". :-)





Unterwäsche näh ich am "unliebsten"!
Freilich ist es eine hervorragende Gelegenheit um Stoffreste sinnvoll zu nutzen, 
doch so richtig Freude habe ich selten dran.
Also habe ich meiner Tochter die Unterwäsche gekauft.
Dabei habe ich darauf geachtet, dass ich keine Elsa drauf habe, keine Hello Kitty und nicht alles in diesem furchtbaren Rosa gehalten ist.
Letzter Punkt war recht schwer umzusetzen, da die Auswahl in Gr. 86/92 recht bescheiden ist.
Und so dauerte es nicht lange und die Mehrzahl ihrer Unterhosen war irgendwas mit rosa oder diesem typischen türkis.
Grauslich, wenn ihr mich fragts, weil einfach zu viel des Guten!

Also hab ich wieder Unterhosen genäht.
Keine typischen Mädelsteile, ich weiß, doch sie hatte sich eine ausrangierte Unterhose des Superducks geschnappt - die war ihm zu klein - und sie bei jeder Gelegenheit getragen.
Also hab ich ihren ersten Schwung Unterhosen nach demselben Schnitt gefertigt.
Es sind Retroshorts, die ich damals zur Probe genäht habe.
Das SM gibt es nur in 98, 104 und 116, doch 98 ohne NZ passt ihr hervorragend.


Schnitt: Retroshorts (Freebook)

Alina

Fastenzeit

Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht!
Sie zerrinnt mir gradezu unter den Händen!

Auf meinem PC sind einige Blogeinträge, die auf ihre Veröffentlichung warten.
Ich möchte euch endlich ein paar SnapPap Details zeigen, die ich geplottet habe, ebenso wie ein Upcyclingkleid, das ganz lässig geworden ist.
Nebst dem bin ich von Katrin von eulin für den liebsten Blog Award nominiert worden und will da natürlich Fragen beantworten und wieder Fragen stellen.

Doch: ich hab schon wieder neue Ideen und so müssen die fertigen Einträge zum Teil noch warten.
Ganz einfach. Denn:

Die Fastenzeit steht vor der Tür und ich - Nichtkatholin - werde das erste Mal mitfasten.
Mich hat die Idee der Fastenzeit schon häufiger gereizt, doch hatte ich bislang nie die Energie, um ernsthaft mitzumachen.
Doch dieses Jahr fühle ich mich fit genug und so werde ich meine eigene kleine Fastenzeit einlegen.
Da ich Fastenanfängerin bin, nehm ich mir mal nicht zu viel vor, sondern bleibe realistisch:


1. Keine Süßigkeiten.
Jaja, das hört sich so nach einer Kleinigkeit an für manche da draussen, doch ich, ich liiiebe Süßes!
Gummibärli, Schokolade, Traubenzuckerschlecker, saure Schlangen, .... gerne täglich!
Okay, täglich gerne mehrmals!

Also ist das für mich ein ernstzunehmender Verzicht.
Kein Süßes, keine Marmelade und auch kein Eis!
6 Wochen lang!

2. Nachdem ich mich essenstechnisch nicht weiter einschränken will, schließlich soll das Ganze für mich ja auch machbar sein, hab ich mir überlegt parallel noch ein kleines Finanz&Stofffasten zu machen.
Ergo werde ich in den nächsten 6 Wochen auf jegliche unnötige Ausgabe verzichten.
Dazu veranschlage ich ein exaktes Wochenbudget, mit dem es dann auszukommen gilt.
Als Studentin habe ich das quasi dauernd gemacht - es ging gar nicht anders.
Mit 3 Kindern sind bislang alle Versuche diese Regelung wieder einzuführen gescheitert, denn ständig war etwas, das den Rahmen sprengte.
Das Eine brauchte neue Schuhe, eine Sonderausgabe für eine Theaterfahrt flatterte ins Haus, ein Geburtstagsgeschenk musste besorgt werden, ein Ausflug incl. Einkehr, ein Strafzettel, ein kaputtes Elektrogerät etc. pp.
Ich weiß eh nicht, ob es diesmal klappt, aber ich will es wieder einmal versuchen, denn es würde nicht schaden etwas weniger auszugeben.
Zudem wäre es sinnvoll manches gar nicht erst zu kaufen, da es eh nicht benötigt wird, oder schlicht zu viel dafür verlangt wird.

3. Der dritte und letzte Punkt betrifft mein Stoffregal.
Ich liebäugle schon eine Weile mit dem ein oder anderen Stoff, hatte sie schon ein paar Mal in virtuellen Einkaufswagen und stöbere gerne in den Neuheiten und Saleskategorien.
Doch für die nächsten 6 Wochen wird das tabu sein.
Im Gegenteil: ich nutze die Fastenzeit, um Stoffabbau zu betreiben.
Freilich, mein Stoffregal entspricht nicht der Auswahl eines Stoffgeschäftes, doch gerade von den gemusterten Jerseys habe ich einige bis sehr viele.


Ich werde euch also wöchentlich ein Update zum Stand des Fastens geben.
Im Idealfall mit Bildern eines genähten Werkes.


So, und um ab morgen gewappnet zu sein,
leg ich mir heute noch eine Kaugummivorrat (zuckerfrei) an
und suche mir ein paar TCM Frühstücksrezepte raus, die mir dabei helfen werden meinen Guster auf Süßes in den Griff zu bekommen!

Eine motivierte und zuversichtliche Alina






Sonntag, 26. Februar 2017

Für den Freund des runden Leders!

Mein Mann ist ein Freund des runden Leders.
Nicht nur dass er früher jahrelang selbst gespielt hat,
er geht gerne ins Stadion - die Stimmung bei einem gut besuchten Spiel ist aber auch sehr sehr lässig - und er verfolgt die Champions Legue und andere Bewerbe, für dich ich mich ebensowenig interessiere.

Da "seine" Mannschaft grad keine Glanzzeiten verlebt und das ein oder andere Spiel mit Fremdschämcharakter verliert,
musste eine Aufmunterung für meinen Mann her.

Und so hab ich mein erstes - und ich dachte nie, dass ich mal sowas mache - Fussfallfanshirt genäht!


Na, wer von euch kennt die Skyline?
Kleiner Tipp - die Farbe des Plotts ist nicht zufällig gewählt! :-)

Ja, auf der Rückseite hab ich dann schon noch - so ganz klein für all jene, die keine Ahnung haben, welche Stadt hier abgebildet ist - das Vereinslogo geplottet.
Damit es ein richtiges Fanshirt ist. :-)

Schnitt: Just him von prülla

Übrigens: seit mein Mann das Shirt trägt, haben die Seinen noch nie verloren! ;-)

Alina

Samstag, 25. Februar 2017

Mottoparty

In unserem Kindergarten gibt es jedes Jahr zwei Faschingsfeiern.
Eine klassische Feier, wie wir sie alle kennen am Faschingsdienstag, da kommt jedes Kind in der Verkleidung, die ihm am meisten taugt.
Und eine Mottoparty.
Mal war es eine Piratenparty oder Farbparty.
Dieses Jahr wars eine Obst/Gemüseparty und so durfte sich jedes Kind ein Obststück aussuchen, als welches es gehen wollte.
Ja, es gibt lässigere Mottos (ist das die korrekte Mehrzahl?),
doch letztlich gings wohl auch drum, dass sie in verschiedenen Farben an kamen und sich passend zur Party selbst einen Kopfschmuck bastelten.

Der Superduck jedenfalls ging als Apfel und ich durfte wieder mal den Plotter anwerfen! :-)




Die Plottdateien gibts alle im Netz (für umsonst!!). 
Ihr müsst lediglich das, was ihr sucht in Kombination mit "silhouette" eingeben und schon könnt ihr unter google Bilder eine Vielzahl von Dateien sehen, die sich wunderbar plotten lassen.
Wenn ihr einen englischen Suchbegriff verwendet, wird eure Auswahl natürlich noch größer.

Das SnapPap Detail find ich süss, auch wenn ichs nicht ideal befestigt habe.
Ich hab schon ein paar Mal solche Details an Kleidungsstücke genäht und anfangs hab ich einfach das "Negativ" dran genäht, wie zum Beispiel bei meiner Silla.
Dann dacht ich, das was der Plotter ausgeschnitten hat, kann ich ebenso verwenden.
Bei diesem Apfel hab ich noch mit Vliesofix gearbeitet.
Leider war ich nicht vorausschauend genug es vor dem Plotten aufzubügeln, sondern erst im Nachhinein dranzufuzzln.
Doch aus Fehlern lernt man und so kann ich euch bald schon eine schöne Bluse zeigen, bei der das SnapPap Detail recht gelungen ist.




Der Superduck war bei seiner ersten Faschingsfeier mit roter Jogginghose und einer selbstgebastelten entzückenden (ich find auch beim zweiten Kind quasi noch alles was er bastelt und malt lässig und aufhängenswert) Kopfbedeckung ein recht ansehnlicher Apfel.
Und das, obwohl er sich bis zuletzt gegen jegliche Schminke gewehrt hat. ;-)

Schnitt: Raglanshirt von klimperklein
Plottdateien: finden sich alle für umsonst im Netz

Alina

Donnerstag, 16. Februar 2017

In der Regel...

... nähe ich nur Schnitte nach, die mir gefallen!
Eh klar, oder?
Wirds euch nicht anders gehen.
Manchmal sind da die Probenähergebnisse eine gute Entscheidungshilfe,
weil Frau dann gut schaun kann, was sie aus einem Schnitt alles machen kann,
wie er mit den unterschiedlichen Materialien fällt,
und ob die Besonderheiten zur eigenen Figur passen.

Im heutigen Fall habe ich etwas genäht,
das mir nie wirklich gefallen hat.
Im Gegenteil, ich fand diese Hose stets beknackt.
Der Arsch, der irgendwo bei den Kniekehlen herumhängt,
hatte für mich stets was von "In der Pubertät hängengeblieben".
Die Bilder der Probenähergebnisse unterstützten das Bild noch.

Die Rede ist von der chill@home.
Ich hab sie bereits 4Mal für eins meiner Kinder genäht und die, die mögen sie irre gern.
Es ist quasi dauernd eine dieser Hosen im Einsatz.

Also hab ichs getan.
Ich hab mir auch eine genäht.


Und sie sieht tatsächlich so aus, wie ich befürchtet habe.
Irre beknackt - ja, auf dem Bild sieht mans deutlich.
Doch, und jetzt kommt ein GROSSES Aber.
Sie fühlt sich dermaßen gut an, das ist der Wahnsinn.
Sie passt perfekt und ist die ideale Herumflätz-Regelhab-Kranksei-Feierabend-Hose!!!



Bei den Beinen liegt sie grad richtig an, nix verrutscht, passt einfach perfekt.
Obenrum sitzt sie ebenso gut und sie bietet viiiel Platz für den Hintern - dafür bekommt sie in der Kategorie Optik natürlich wieder Abzüge, eh klar!
Doch der Wohlfühlfaktor - ganz ehrlich - ist unmöglich zu überbieten.

Also, wenns euch egal ist, dass sie scheiße ausschaut, 
unbedingt nähen!!!
Ich hab das noch nie erlebt bei einem Kleidungsstück,
dass das Gefallen und das Sichanfühlen so stark divergieren.


Eine MamaSun (Freebook) komplettiert mein heutiges Outfit! :-)

Und ich saus damit zu RUMs.

Enjoy the day
Alina

Dienstag, 14. Februar 2017

Ganz ganz langsam sagte das Faultier!

Mein Erstgeborener ist vieles, er ist ein Geschichtenerzähler, ein Wissenspool, ein Legobauer, ein Freischwimmer, Baumkraxler und Rechenmeister.
Nebst allen möglichen Fähigkeiten und Talenten zeichnet ihn eine Eigenschaft aus,
die mir fehlt, die vielen Menschen (incl. mir) gut täte und die mich regelmäßig wahnsinnig/sprachlos/zugewandt macht.
Er ist irre laaangsaaam!
Zwei Stunden für eine Jause, kein Problem!
Und nein, er sitzt dabei nicht da und schaut nur in die Luft oder liest ein Buch, er jausnet tatsächlich, halt ganz ganz langsam!


Die Faultierapplikationsvorlage von herzekleid kam da wie gerufen.
Nicht zuletzt, da ich meinen Applikationsfuß testen wollte und ich dem Zauselzauer schon vor Monaten einen Alpenfleecepulli versprochen habe.


Eric Carle hat die Geschichte vom Faultier aufgeschrieben.
Darin fragen die Tiere das Faultier, wieso es so faul ist.
Dieses denkt da mal gaanz gaanz lange drüber nach, um dann, nach einer gelungenen Selbstbeschreibung die Erkenntnis abzusetzen, es sei nicht faul, nur sehr sehr langsam!
Von daher passt es hervorragend zum Zauselzauer! :-)



So ein Faultier hängt ja ganz gerne in den Bäumen rum,
und zu diesem Zweck hab ich ihm - das nehm ich mir nun auch schon eine Weile vor - eine Hose Waldemar genäht. Eine Outdoorhose von mialuna.
Den Stoff dazu hab ich aus einem Stofffundus vererbt bekommen und es war von Anfang an klar, dass daraus eine coole Jungshose wird.



Die Hose Waldemar ist auf Langelebigkeit und Strapazierfähigkeit ausgerichtet.
Deshalb hat sie sowohl an den Knien, als auch am Po überdimensional große Flicken, 
sprich sie ist an diesen Stellen doppellagig und es braucht schon eine Weile, bis die Stellen durchgewetzt sind.
Zudem ist es ein Schnittmuster für Webware, feste Stoffe, das find ich cool!
Zudem gefällt mir der Beinabschluss unten recht gut (Gummibänder).


Ich hab bei der Hose mit reflektierenden Paspeln gearbeitet, so bietet sie grade in der Übergangsjahreszeit oder auch im nebligen Herbst (und ich geh davon aus, dass sie ihm da noch passen wird) Schutz und macht ihn sichtbar.



Eigentlich ist heute Valentinstag.
Mir gibt das nix und es ist mir wurscht.
Da ich einen eigenen Blog habe, nutz ich die damit verbunden Möglichkeiten und küre/ernenne den heutigen Tag zum Tag der Langsamkeit, 
denn nicht alles, was wir schnell können, können wir auch langsam.
Ich schlage vor, wie nehmen uns ein Beispiel an meinem Sohn, der nach seinem eigenen Tempo lebt!
Ich für mich versuche es heute mal, ich lass die Uhr links liegen und nehme mir Zeit,
für alles, was ich heute noch tu!

Alina

Mittwoch, 8. Februar 2017

Von Unregelmäßigkeiten, die super sind

In meinem Lieblingsstoffgeschäft hab ich die Tage einen lässigen Jersey entdeckt.
Er nennt sich stony shapes von brinarina und hat mir - nebst den Farben, die mir taugen - vor allem deshalb gefallen, weil sich das Muster nicht gleich wiederholt.
Punkte, kleine, große, Striche, nicht alles so regelmäßig, das hat mir gut gefallen und
ich hab mir draus ein Basicshirt - nach einem Ottobreschnitt - genäht.



Und ja, es war kalt da draussen!! Ziemlich kalt sogar, da musst du als Modell schon selbst dafür sorgen, dass du nicht frierst! Und am besten ist da bekanntlich immer noch Bewegung! :-)


Und ja, ihr habt es richtig gesehen, beim VT hat sich am Hals ein Fehler eingeschlichen.
Ich kanns weder auf die Kinder, noch auf eine sonstige Ablenkung schieben.
Auch war ich an dem Tag nicht unausgeschlafen oder mit den Gedanken woanders.
Es ist einfach passiert, ich hab mir zwei Rückenteile zusammengenäht.
Ups!
Das hab ich in der Zwischenzeit korrigiert, denn der Tragekomfort ist durchaus höher, wenn der Hals genug Platz hat! :-)

Ihr Lieben,
genießt euren Tag, nehmt euch Zeit für die wichtigen Dinge im Leben,
sagt zum Beispiel euren Liebsten wieder mal, wie gern ihr sie habt und was ihr an ihnen besonders schätzt.
Zum Beispiel.

Oder aber geht raus in die Natur und riecht mal... ganz ganz selten, aber doch kann man ihn schon riechen, den Frühling!!! 
*vorfreudigeskindlichesherumgehopse*


Alina

Dienstag, 7. Februar 2017

Der leichte Weg

Wenn mich der Nähguster packt und ich Zeit habe meinem liebsten Hobby zu frönen,
dann will ich am liebsten immer gleich loslegen.
Stoffe aussuchen, nebeneinanderlegen, in Gedanken Kleidungsstücke entwerfen und den Rollschneider zur Hand nehmen.
Ich will aus meinem Fundus an Schnittmuster auswählen und mich nicht erst mit dem Ausdrucken und Schneiden eines SM aufhalten.
Ich will dann kreativ sein, ich will etwas schaffen und ich will es sofort - schließlich ist die Zeit dafür Mangelware und will möglichst effektiv genutzt werden.

Daher kommt es schon mal vor, dass ich - wenn ich genau weiß wie viel/wenig Zeit ich habe - auf das Suchen und Finden eines neuen SMs verzichte und lieber auf etwas zurückgreife, was mir gut gefallen und dem jeweiligen Kind auch gut gepasst hat.
So geschehen bei dem Shirt, das ich euch heute zeige,
denn es ist schon das zweite Bethiouashirt des Superducks.
Und wie gesagt, mir gefällt der Schnitt sehr gut und ich finde ihm steht er hervorragend:

Mittwoch, 1. Februar 2017

La Silla

Ach was freu ich mich, 
heut kann ich euch endlich ein neues Lieblingsteil zeigen!!!
Ich hab mir endlich ein Kapuzenkleid genäht.
Gefallen tun mir diese kuscheligen Sweatteile schon länger,
die Jahreszeit passt auch perfekt dazu
und als dann vor einer Weile eine Freundin von mir in einem Naketanopulli aufkreuzte, 
war klar: kann ich auch, will ich auch!! :-)





Der Stoff ist kuschelig weich (innen vor allem) und in einem schön dezenten Blau.
Dazu farblich passend gibts Kordeln und breit gestreiften Jersey für die Kapuzeninnenseite und die Tascheninnenseiten.
Als Eyecatcher: SnapPap!
Ja endlich kann ich euch mal ein Kleidungsstück zeigen, bei dem ich ein paar nette Details aus SnapPap geplottet habe!!


Zuerst hab ich mir ja sagen lassen, dass mein Plotter sicher kein SnapPap schneiden kann.
Das ginge nicht, dafür sei das Kunstleder zu dick.
Doch mit Messerstärke 9 und einer laaaangsamen Geschwindigkeit hat er ohne Probleme
Hühner (Schwalben, Ameisen, einen Ohnezahn) ausgeschnitten.



Der Schnitt nennt sich La Silla und stammt von Schnittgeflüster.
Eigentlich ist es ein Hoodieschnitt mit der Option auf Kapuzenkleid.
Ich find den Schnitt klasse: er sitzt gut, das e-book ist einwandfrei, die Kapuze taugt mir sehr, weil sei so schön groß ist und vorne überlappt.
Alle Kordeldetails werden so wie von mir genäht im e-book genau beschrieben.
Das Schnittmuster kommt in den Standardgrößen 34-54 daher und kann aus Sweat, Strick und Steppstoffen genäht werden. 
Zudem gibt es zwei verschiedene Pullilängenvarianten und verschiedene - z.T. lustige - Kapuzen/Kragenvarianten. 
So gibt es doch tatsächlich die Möglichkeit sowohl Kapuze als auch Kragen in einem zu nähen.
Schaut gar nicht so schlecht aus, auch wenn ich glaub dass es - sollte die Kapuze mal nicht am Kopf oben sein - wohl eher ein bisserl ein Gewurschtel ist.





Ich steh total auf mein Kapuzenkleid,
es ist einfach irre bequem zu tragen und mit dieser locker legeren Art sorgt es schnell mal dafür,
dass ich "richtig" angezogen bin.
Die unterschiedlichen Details machen es zu einem kleinen Hingucker und ich finde mit den großen Ösen schauts richtig professionell aus!



Zu den Hühnern,
tja, was soll ich sagen: seit ich welche im Garten halte weiß ich:
ich steh auf Hühner!
Deshalb haben sie nicht nur Platz beim Tascheneingriff und an der Kapuze gefunden,
... sondern


.... auch unter der Kapuze! ;-)

Mein neues Lieblings/Basicteil schick ich heute zu 

Ihr Lieben,
genießt euren Tag,
wir werden heute Geburtstagseinladungen basteln,
kaum zu glauben, aber wahr,
der Zauselzauer, jaja, er wird schon sieben Jahr!
(gut, dass ich keine Reimerin geworden bin:-) )

Alina