Donnerstag, 30. März 2017

29 + 13

Nachdem ich heute früher von der Arbeit nach Hause gekommen bin,
nutze ich die Gelegenheit und RUMSe wieder mal.
Das Weib, um das es diese Woche geht ist eine Freundin,
die gerade ihren Geburtstag gefeiert hat.

Schon zu ihrem 29sten (+11) Geburtstag habe ich ihr eine gemütliche Hose geschenkt.
Selbst genäht versteht sich. 
Aus einem Stoff ihrer Wahl.
Tja, nur dass sich die Gute nicht schnell genug entscheiden konnte und irgendwann geriet das versprochene Geburtstagsgeschenk in Vergessenheit.
Ich war nicht wirklich dahinter, wusste ich doch auch nicht so recht, welches SM ich nehmen soll.
Doch dieses Jahr hat dann alles zusammengepasst,
SM war klar, ihr Geburtstag stand ins Haus und Stoff in Farben, die sie mag und die ihr stehen war ebenfalls vorhanden.
Also, hier sind die Bilder:



Die Paspeln hab ich selbst gemacht und auch der SnapPap Aufnäher ist selbst ausgeschnitten.
Dabei hab ich mit einem DVD Stift draufgeschrieben. 
Ob der hält, weiß ich noch nicht.




Ich habe die Hose genäht, ohne vorher Maß zu nehmen,
ich wusste schon, dass sie so eine 32/34 trägt.
Doch weder in der Länge noch beim Bauchumfang hatte ich irgendwelche Maße.
Die chill@home ist ja so geschnitten, dass sie unten bei den Beinen anliegt.
Das ist auch hier der Fall und so machen die paar cm, die sie ruhig hätte kürzer sein dürfen gar nix aus.
Beim Bauch hab ich einfach das Gummiband um meinen gehalten, so eng angezogen, bis es mir zu eng war und die Weite hab ich dann genommen - passt perfekt!!!


Und das Geburtstagskind?
Sie hatte die Hose den ganzen Tag an und ich glaub sie hat wirklich eine Freude damit.
Schauma mal, ob sie auch den Mut hat damit in der Landeshauptstadt rumzulaufen! ;-)

Linked: RUMS

Genießts euer Wochenende,
bei uns steht wieder mal ein kleiner Übernachtungsausflug ins Haus.
Auch wenns sicher halbwegs eine Action wird mit drei Kindern, 
freu ich mich, freu ich mich, freu ich mich!

Alina

Dienstag, 28. März 2017

Von Schwangeren und Sommerkleidern

2012/2013 war es, als mein Körper sich popcornähnlich zu einer Prachtschwangeren verwandelte.
Quasi über Nacht und das schon im 6. Monat war ich prall und der Inbegriff der Fruchtbarkeit.
Nebst der Tatsache, dass ich häufig Fragen wie: "Boah, des kimmt oba glei amoi daher, oda?" und "Bist da sicha, dasses koane Zwillinge san?" hörte, fühlte ich mich so rundherum wohl.

In dieser Zeit hat mir eine Ausbildungskollegin ein paar Umstandsteile geschenkt.
Unter anderem eine schwarz weiß karierte Bluse, die nebst dem, dass sie den ganzen Bauch fasste auch ein ungeheuer aufregendes Dekolletè zauberte. ;-)
Darüber hinaus ist sie eines von ein paar Kleidungsstücken, 
die mir - weiß auch nicht, bin ein wenig sentimental manchmal - was bedeuten.
Ich häng ein wenig an ihnen, hab sie nicht verborgt oder verschenkt,
hüte sie im Schrank, auch wenn sie wohl nicht mehr zum Einsatz kommen.
Hab dann so krude Gedanken wie: das und das kann meine Tochter mal anziehen, wenn ....

Jaja, ich weiß schon, das ist Blödsinn.
Also hab ich mir besagte Bluse geschnappt und sie sinnvoll wiederverwertet! :-)





Ich hab sie recycelt und für die kleine Bachnixe ein leichtes Sommerkleid genäht.
Dabei wollte ich so viel wie möglich von der alten Bluse verwenden.
Ich zeig euch ein Bild von mir und der Bluse:


Ich hab das rüschige vom Ausschnitt zu einer Blume umfunktionert,
die Knopfleiste vom Vorderteil hab ich unten an den Saum des Kleides genäht.
Die Knöpfe sind da zwar völlig sinnlos, aber sie schaun witzig aus. 
Da ist sich logischerweise nicht der ganze Saum ausgegangen, also hab ich gestückelt, denn die Bluse hatte ja auch Ärmel, die sich mit Knöpfen schließen ließen. 





Als kontrastierende Farbe hab ich rot verwendet. 
So finden sich am Vorderteil des Kleides - dort hab ich das "Bauchband" (Teil zwischen Oberteil und Unterteil) verwendet - Ziernähte.
Ebenso hab ich in rot abgesteppt und rote Herzknöpfe am Oberteil und auch unten rum mal eins verwendet.




Und weil mir ja das SnapPap - Geplotte so taugt, 
fanden das Minnie Mouse Positiv und Negativ ihre Verwendung.

Einzig für den Kragen fand ich keine recht Verwendung.
Da hatte ich keine Idee, wie ich den lässig integrieren kann.

Ansonsten war dieses Upcyclingprojekt ein sehr kreativer Akt!
Keine Vorgaben, ein sich drauf einlassen, ein im Tun entstehen, einfach lässig!!!


Schnitt: Latzkleid von mamasliebchen

Alina


Samstag, 25. März 2017

Buch des Monats (und ein ernüchterndes Resumeè der vierten Woche)

Das Fastenresumeè der vierten Woche fällt sehr ernüchternd bis sogar frustrierend aus.
Wie zur Hölle ist es möglich, 
dass mein Körper bei Süßigkeitenverzicht mit  +2kg reagiert???!!!
Idiot, der!
Hab ich doch tatsächlich zugenommen!
So ein Schmarrn aber auch!
Ich bin keine, die dauernd auf der Waage steht, sprich: ich hab eine und monatlich stell ich mich mal drauf, doch so ganz generell hab ich ein fixes Gewicht, 
das an der Wohlfühlgewichtsgrenze liegt (am oberen Ende ;-) ). 
Da merk ich es natürlich schnell, wenn ich zunehm.

Vermutlich - anders kann ich es mir nicht erklären, hab ich statt des Süßen einfach alles mögliche andere in Unmengen gefuttert.
Das hat mich Mitte der Woche ordentlich gefrustet, weshalb ich die Toffifee - Packung meines Mannes entsorgt habe - natürlich erst, nachdem ich sie vollständig leer gefuttert habe. ;-)

Dann hab ich mir noch überlegt, dass die Kaugummiidee vielleicht auch nicht so klug war - immerhin ist in den Teilen lauter böser Zucker drin und hab die mal weggelassen.
Mal schaun was nächste Woche passiert.

Ich komm jedoch immer mehr zu dem Schluß, dass diese von mir ausprobierte Form des Fastens totaler Blödsinn ist!

Ja, und weil ich euch nicht nur von einer frustrierenden Fasenwoche erzählen will,
stell ich euch ein Buch vor, das wir uns schon wieder (!) aus der Bücherei ausgeborgt haben und welches wir nun endlich mal selber kaufen müssen, weil es uns so gut gefällt.
Die Rede ist von

"Der Zapperdockel und der Wock"!


Ich möchte heute an dieser Stelle eine Buchrezension einfügen, 
die die Geschichte vom Zapperdockel und dem Wock ganz wunderbar wiedergibt und beschreibt:

"Stolz steht er da, der kleine, gelbe Zapperdockel mit seinem prächtigen roten Schnurrbart, und die weite, friedliche Zapperdockelwelt ist für ihn in Ordnung. Doch dann schreitet ein Wock ins Bild, dick und blau und schlecht gelaunt, und macht ihn fertig, den armen Zapperdockel. Tränen fließen und formen sich zu kleinen Flüssen, in denen allerlei fröhliche Lebewesen zu entdecken sind. Doch die sieht der Zapperdockel nicht. Der kränkt und grämt sich, wird immer durchsichtiger, und jeder kann seine Gedanken lesen. "Das Leben ist so traurig wie ein schwarzer Stein", liest da der Wock. "Du bist ja ein Dichter!", wundert der sich und gibt sich alle Mühe, den traurigen, kleinen Kerl aufzuheitern. Na, das gelingt ihm gut mit Sätzen wie: "Das Leben kann so schön sein wie eine doppelstöckige Torte!", prächtig ins Bild gesetzt auf dem Wock-Kopf, und mitten drin Wock und Zapp, von nun an freundschaftlich vereint. Gemeinsam wandern sie durchs fein schraffierte, grüne Land und haben sich viel zu erzählen. "Es war einmal", so beginnt dieses witzig-poetische Märchen vom empfindsamen Zapperdockel und dem mürrischen Wock, und es hat ein glückliches Ende, wie es sich für ein Märchen gehört. Zwar heißt es im Text nicht "und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute", doch das friedliche Schlussbild mit den ungleichen Freunden hoch am Berg spricht für sich: "Sie saßen weich im grünen Moos, zur Freude ihrer zwei Popos.""  aus der süddeutschen Zeitung




Also dann: nichts wie los zum Buchhändler eures Vertrauens!

Habt ein schönes Wochenende
Alina

Pinio

Vor ein paar Wochen kam ein neuer Schnitt für Kinder
 - idealerweise für Mädls raus.
Ein Shirt/Pulli, im Fledermausstil mit "Doppeltasche", 
charakteristischerweise einseitig angebracht, 
mit Namen Pinio.
Mir hat er sofort gefallen!
Hab ich doch meiner kleinen Bachnixe 
schon ein paar Shirts mit Fledermausärmeln genäht,
wieso nicht auch einen Pulli in dem Stil?
Die Taschen, gut, die waren etwas gewöhnungsbedürftig, 
doch so ganz generell haben die schon ihren Sinn
 (Schnuller, Steine, Süßes und Sonstiges findet darin hervorragend Platz!).

Mein Impuls war den Schnitt sofort zu kaufen.
Doch dann kam eines meiner Kinder dazwischen und ein ander Mal hat das Telefon geläutet und dann hab ich mir gedacht: ach was! Hab eh genug Schnitte, und überhaupt und sowieso eh grad wenig Zeit zu nähen.
Ich wart noch, im Herbst wirds dann schon passen.

Hm, tja, doch dann hat makerist gestern wieder mal eine 2 Euro Aktion gestartet.
Ihr Lieben, die geht übrigens noch bis incl morgen und jaaaa, da sind viiiele Schnittmusterersteller mit von der Partie! :-)

Also gekauft, gedruckt, geklebt und genäht.
È voilà, ein paar Schnappschüsse von der heutigen Wanderung:




Den Schnitt gibt es in den Größen 80 - 146 (was ich sehr geil find, dass es ihn bis ins Teenageralter rauf gibt), er beinhaltet drei verschieden Taschenvarianten (die man, wenn mans kunterbunt und aufwendig mag durchaus tw. noch kombinieren kann), wobei mich die Eingrifftaschen noch reizen.
Das Shirt selbst kann ebenfalls in zwei Varianten und dann noch mit Halsbündchen, Kragen oder Kapuze genäht werden.

Ein schlichter Schnitt mit einigen Variationsmöglichkeiten.

Meiner Tochter passt er sehr gut, 
nachdem ich Gr. 92 genäht habe, tut er das hoffentlich noch bis in den Herbst hinein.

Verwendet hab ich den Rest dieses wunderbar weichen rosefarbenen Kuschelsommersweats, aus dem ich meine Käthe genäht habe.
Für die Taschen hatte ich nichts Passendes, also hab ich in der Restekiste gewühlt und zwei halbwegs neutrale Braunjerseys gefunden.
Kombiniert mit grauen Bündchen wird der Pinio somit zu einem gut kombinierbaren Begleiter.

Ich kann den Schnitt also definitiv empfehlen - zudem ist er absolut anfängertauglich - und wünsche mir an der Stelle eine Version für Frauen - geht das, liebe Kristina von Firlefanz? :-)


Alina

Dienstag, 21. März 2017

Strampelina, die zweite

Schnabelinas neuer Schnitt Strampelina wurde gerade überarbeitet und ich zeig euch heute ein Modell in der finalen Version.
Viel musste Roswitha nicht mehr dran feilen, ein wenig an den Armausschnitten und ein wenig an den Bündchen, ansonsten saß die erste Version schon sehr gut.




Ich hab mich für eine Version rein aus Sweat entschieden.
Dabei lagen hier noch Reste von diesen grauen Sweatstoffen rum, die von zwei Pullis übrig waren.
Die haben perfekt gepasst und vom Ergebnis bin ich selbst positiv überrascht.
Mit einem kleinen geplotteten SnapPap Bär in Brusthöhe ist das ein richtig schönes Kleidungsstück geworden.


Diesmal hab ich darauf geachtet die Knöpfe so anzubringen,
dass die Kleine sich die Latzhose gut selber aufmachen kann.
Und das ist aufgegangen, das funktioniert so wie ich es mir gedacht habe.
Nur das Zumachen, da ist die kleine Bachnixe noch chancenlos. :-)


Nachdem sie jetzt nur bedingt eine Strampellatzhose aus Sweat brauchen kann, denn seien wir uns mal ehrlich der Frühling lacht uns an, wir wollen alle raus und eine kuschelige Hose ist jetzt wirklich nicht grade das, wonach einem Näherinnenherz der Sinn steht, und sie ein paar cm gewachsen ist, hab ich ihr die Hose in Gr. 92 genäht. Da hat sie noch ordentlich Platz in der Länge, ohne dass sie ihr zu groß wäre. Ich glaube also, dass dieser Schnitt wirklich eine Weile passt.
Ich spekuliere da schon auf Herbst, ich denk das wird sich gut ausgehen.
Mal schaun.... meine Tochter mag die Hose gern und im Sommer kommen dann wieder die Abende vorm Lagerfeuer oder der Feuerschale und da passt sie dann bestimmt auch hervorragend dazu!



Wie ihr an den Bildern vielleicht schon gemerkt habe,
hab ich die Bilder wieder ein wenig bearbeitet und mein Logo eingefügt.
Stimmt schon, dass man seine Fotos unbearbeitet zeigen kann und ehrlich gesagt wäre das oftmals auch eine gute Idee.
Sich ständig bewusst zu sein, dass das, was man im Internet sieht nicht der Realität entspricht, sondern ein - verschönertes - Abbild selbiger ist, ist anstrengend und geht glaub ich gar nicht.
Doch ich habs gern, ein wenig mit den Farben, der Sättigung etc. herumzuspielen.
Ihr wisst, und ich weiß, dass dass die Wand im Hintergrund nicht in echt so strahlend weiß ist. ;-)
Also gibts auch zukünftig wieder bearbeitete Bilder bei mir zu sehen.
Nicht alle, doch viele davon (v.a. Indoorbilder) werden zumindest ein wenig nachgeschärft.

Den Strampelinaschnitt wird es auch in einer Webwareversion geben - die testen wir gerade.
Ich werd mich dabei mal an einer kurzen sommerlichen Version versuchen.

Die Kuschelstrampelina zeig ich heute bei

Habt einen feinen Tag,

Alina

Samstag, 18. März 2017

Eine etwas eigenwillige Kombi und ein Resumeè der dritten Woche

 Bald ist Halbzeit und ich hab mich Süßigkeitentechnisch ganz gut im Griff.
Besser gesagt, es fällt mir nicht schwer auf Süßes (Schokolade, Eis, Gummizeug etc.) zu verzichten.
Dem Zuckerbedarf, der sich immer wieder mal meldet, geb ich sehr selten nach,
diese Woche ein Mal. Bin also recht zufrieden und liebäugle damit mir bestimmte Angewohnheiten langfristig abzugewöhnen.
Dann hätte die ganze Fastenzeit auch eine gewisse Nachhaltigkeit.
Wär ja auch nicht blöd.

Stofffasten: kein Thema.

Finanzfasten: hat hinten und vorne nicht funktioniert.
Wie auch, wenn grad der Frühlingsbasar ist und der Superduck bald Geburtstag feiert.

Und weils ja fad wär, wenn ich euch nur kurz über die Enthaltsamkeiten meines Lebens und das Nichteinhaltenkönnen selbiger berichten würde, zeig ich euch noch eine etwas eigenwillige Kombination für das Tochterkind.


Eine Jogginghose musste her, da ihr das Modell vom Vorjahr zu klein wurde.
Den Stoff mit den Glitzerschmetterlingen auf der einen Seite und den Streifen auf der anderen hab ich in einem Anflug von geister Umnachtung erworben und war spätestens beim Eintreffen und Angreifen der Überzeugung dies war ein Fehlkauf.
Und so fristete er nun eine geraume Weile ein unbeachtetes Dasein in meinem Stoffschrank.
Da ich mir selbst ja das Stoffe kaufen verwehrt habe, eine Jogginghose auf meiner to sew list aber ganz oben stand, musste er herhalten, denn: ein Jersey ist das keiner, auch wenn er als solcher angeboten wurde. Es ist auch kein Sweat, fragt mich nicht, was es ist, ich kann nur sagen, dass er sich nicht sonderlich gut dehnen lässt und recht fest ist.

Der neue Schnitt von aefflyns, die MiniMoon bot sich wunderbar an,
da bei diesem Sm das Stoffekombinieren ja vorgesehen ist.
Also hab ich ihn mal von rechts und mal von links verwendet.
Dabei hab ich die Jerseynudeln, die man bei den Knöpfen einhängt ein klein wenig zu lang gemacht, weshalb sich die ständig selbstständig machen. Hm.
Des weiteren finde ich den Schnitt bei properen Babys, bzw. Kindern mit Windel entzückend, bei meiner schmalen windellosen Tochter hingegen wirkt er etwas, naja eigenwillig halt.

Um allerdings ein richtig eigenwilliges Outfit zu fabrizieren, hab ich - eine Bloggerin schwärme von dem Shirtschnitt - Joel getestet.
Ein Shirt, welches mit einer seitlichen Knopfleiste genäht wird.
Das Shirt ist tiptop, ein lässiger Schnitt. Und zwar für meine JUNGS und nicht für die kleine Bachnixe.
Komische Sache, doch in diesem Fall ist es mir erstmalig aufgefallen: 
ein wenig taillierter wäre schön.
Also nächstes Mal entweder einen anderen Schnitt oder einfach eine Nr. enger nähen.


Den Rücken hab ich beplottet.
Dazu hab ich die Reste einer Hologrammfolie zu kleinen Schmetterlingen gestanzt und die aufgebügelt.

Schnitte: MiniMoon von aefflyns (Freebook), Joel von mialuna
Linked: kiddikram, cia

Euch noch ein schönes Wochenende
Alina

Samstag, 11. März 2017

Einladung zum Träumen und ein Resumeè der zweiten Woche

Sehr beschwingt ging ich in diese Woche hinein. Schließlich war die erste Fastenwoche ein "Klacks". Easy peasy ging das alles vonstatten und ich hatte keinerlei Zweifel, dass die schwierigste Zeit hinter mir lag.
Pustekuchen und Schmarrn mit Quasten, diese Woche war hart, zach und ich hatte so richtigen riesigen Guster auf ... ja, ganz schön armselig, ich weiß, ... auf Zucker!!
Bis heute blieb ich standhaft, doch die Hormone - wunderbar, oder, wie wir Frauen jedes Monat Geiseln unseres eigenen Hormonhaushaltes werden - haben meinem eisernen Willen den Garaus gemacht und mich zum Cola greifen lassen.
Ich brauch euch vermutlich nicht zu sagen, dass es herrlich geschmeckt hat und ich natürlich ein kleines schlechtes Gewissen bekommen habe.
Da hilft es auch wenig, wenn mir meine Schwester erklärt, dass die Katholen beim Fasten den Sonntag stets auslassen, es also eh einen Tag in der Woche gibt, an dem die Vorsätze irrelevant sind.

Und nein, ich lass es nicht sein, ich mach schon weiter so.
Hab ja grade erst angefangen! ;-)

Das Stofffasten war wieder mal kein Problem, doch das Finanzfasten ging mit dem Pikieren von 371 (ja ich hab sie danach gezählt) Tomatenpflanzen den Bach runter, denn sowohl Pflanzerde als auch Pflanzgefäße mussten gekauft werden. Das konnte ich nun echt nicht bis nach Ostern aufschieben.

Na mal schaun, was die kommende Woche so bringt, diese bilanziere ich mich: naja, hätt besser laufen können.

Besser laufen könnte es auch auf meinem PC, denn mit dem Anschaffen eines neuen Computers gingen mir unter anderem auch mein Bildbearbeitungsprogramm flöten und jetzt sitz ich da, ohne Photoshop, ohne Lightroom und ohne so eine rechte Freundschaft zu gimp aufbauen zu können.

Solang das so ist, zeig ich einfach alles ungeschminkt. Ohne Bearbeitung, ohne Logo, einfach so, wie es ist.

Heute ist es ein Nachthemd, das auf Grund seines Aufdruckes zum Träumen einlädt:




Der bodenlange Traum ist nach einem Schnitt aus der Ottobre (06/2015) entstanden. Ich hab ihn bereits hier gezeigt und ich finde ein Paneel kommt hier perfekt zur Geltung!
Der Stoff ist ungewöhnlich weich und ich habe keine Ahnung, wie er heißt, oder wo es ihn gibt.
Ich hab ihn letztes Jahr im Zuge eines Überraschungspaketes erworben.


Linked: cia, kiddikram

Alina

Mittwoch, 8. März 2017

Käthe

Eigentlich wollte ich euch meine Käthe gleich an dem Tag zeigen, an dem ich sie genäht hatte.
Doch dann kam mir - ja genau - das Leben dazwischen! ;-)
Ich glaube mich zu erinnern, dass dann die Zeit kam, als ein blöder Husten und eine Mittelohrentzündung unseren Alltag aufmischte.

Und weils blöd ausschaut, wenn ich im blühendsten Frühling Bilder zeig mit einer ausgewachsenen Schneedecke im Hintergrund (sieht man ja auch bei Posts österreichischer Politiker, welche gerne Pizza essen ;-) ), zeig ich sie euch jetzt:
meine Käthe!




Käthe ist der neueste Streich von konfetti patterns.
Ein Pullover, welcher mit Kuschelkragen oder Loopkragen genäht werden kann.
Gekauft hab ich ihn mir wegen des Kuschelkragens - ganz klar. 
Der hat mir sofort gefallen und die Schnitte von konfetti patterns - wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass mir die generell taugen und passen.
So ist es auch in diesem Fall!

Der Schnitt ist für gut dehnbare Materialien konzipiert und wartet mit einem kleinen Ärmelextra auf: nämlich der Möglichkeit sich Manschetten dran zu nähen.
Hatte ich noch nie ..... ausprobiert .... für gut befunden!


Mein Käthe ist zu einem richtigen Lieblingsteil geworden!
Das liegt auch am Stoff - ein kuscheliger Sommersweat aus Rosmaries Nähladen.
Fragt mich nicht, wie ich den anders beschreiben soll,
ich kenn mich bei den Sweats echt schlecht aus, da gibts mittlerweile so viele verschiedene, dass das für mich ein etwas undurchsichtiger Haufen geworden ist.

Dieser Sweat jedenfalls ist recht dehnbar, dadurch schmiegt er sich gut an beim Tragen.
Gleichzeitig ist er innen kuschelig weich und nicht so dick wie ein klassischer Wintersweat - also durchaus tragbar in der kommenden Übergangsjahreszeit.
Für den Beleg beim Kuschelkragen, als auch bei den Manschetten hab ich den Rest der stony shapes (das Shirt daraus hab ich euch hier gezeigt) verwendet.

Schnitt: Käthe von confetti patterns

Genießt euren Tag
Alina



Dienstag, 7. März 2017

Probenähen Strampelina

Ihr Lieben, 
es ist soweit, ich darf euch das erste Probenähergebnis für den neuen Schnitt von Roswitha - alias Schnabelina - zeigen.
Es handelt sich dabei um einen Strampler in den Größen 50 - 92, welcher sowohl aus Sweat, Jersey und Walk als auch aus Webware genäht werden kann und sich nebst der bewähren Passform der Schnabelinaschnitte durch extra lange Beinbündchen und einen locker flockigen Sitz am Po auszeichnet.


Ich hab mich beim ersten Modell für eine Variante aus Jersey und (obenrum wird der generell angeraten) Sweat entschieden.
Der Strampler wird mit einem Beleg versehen und mit Druckknöpfen geschlossen.




Der Strampelinaschnitt ist definitiv auch für Nähanfänger geeignet und bietet Raum, um Stoffe zu kombinieren und/oder Applikationen oder Plotts einzusetzen
Mir gefällt die Strampelina sehr gut und sie wird - vor allem für kleinere Kinder mit Windelpopo - eine gute Alternative zu diversen anderen Einteilerschnitten sein.

Nachdem der Schnitt noch nicht ganz fertig ist, werde wir noch eine Runde nähen. Da möcht ich dann gerne eine Version aus Webware versuchen.
Bin gespannt, doch ich glaube dass das Pumpige dabei sehr nett ausschauen wird.


Bis dahin,
habt eine feine Zeit
Alina

Schnitt: Strampelina von Schnabelina (aktuell im Probenähen)

Sonntag, 5. März 2017

Details und ein Resumeè der ersten Woche

Die erste Fastenwoche neigt sich dem Ende zu und ich kann voll Stolz berichten, dass ich tatsächlich jeder Süßigkeit aus dem Weg gegangen bin, bzw. sie einfach links liegen habe lassen.
Weder die Gummibärli, die meine Kids beim Wandern geschenkt bekommen haben,
noch die Mohnschnecke, die meine Tochter gefuttert hat, haben mich irgendwie beeindruckt.
Lediglich an meinem langen Arbeitstag war es phasenweise etwas nervig und mühsam.
Da bin ich es einfach gewohnt was Süßes zu futtern und ich war froh, 
dass ich mit Kaugummis ausgerüstet war.
Also irgendwie hat dieser Verzicht in dieser Woche ganz gut funktioniert.
Mal schaun wies nächste Woche wird...

Das Finanzfasten funktionierte hervorragend, da blieb sogar noch etwas Geld übrig.

Und Stoffe hab ich natürlich keine eingekauft, doch ich hab mich schon zwei Mal in einen Onlineshop verirrt (da gabs so schöne neue Jacquardjerseys ) und dort gestöbert. Hm.


Ja, und weil ich ja immer mehr nach dem HU-Prinzip (wir haben was wir brauchen und wir brauchen was wir haben) leben möchte, zeig ich euch heute, welche wunderbaren Kleidungsdetails ich aus Resten mache:



Aus SnapPap Resten plotte ich, was das Internet so her gibt, und nähe es an den Saum eines Shirts oder oben an den Rücken.
Dabei lassen sich sowohl die "Positive" als auch die "Negative" verwenden.

Gut, wie man den Stiel des Blattes auf einem Kleidungsstück befestigt, ohne dass er irgendwann reißt, das kann ich euch (noch) nicht sagen doch mithilfe von Vliesofix lassen sich die Motive gut aufbügeln. Dadurch verrutschen sie nicht beim Aufnähen und halten insgesamt besser. 


Dazu erst das Vliesofix auf den zu beplottenden SnapPap Streifen aufbügeln.


Und erst anschließend beplotten. 
Ich verwende dabei ein eigenes Messer (ich hab eines für Papier und eines für Folien).
Da SnapPap ja überwiegend aus Papierfasern besteht, nehm ich das Papiermesser und lasse den Plotter bei 7-8 einen langsamen Doppelschnitt ausführen.



Und so siehts dann an einem Kleidungsstück aus.
Das Ganze zeig ich euch bald.


 So, und bevor ich meinen Lieben nun einen Brunch herrichte,
wünsche ich euch noch eine herrliche Woche,
mir den Nerv wieder alles Süße links liegen zu lassen
und sage euch: ihr dürft euch freuen, ich zeig euch doch wieder mal ein Probenähergebnis. :-)
Ich hab nämlich für Schnabelina (ja, echt jetzt!) probegenäht! 

Alina