Samstag, 25. März 2017

Buch des Monats (und ein ernüchterndes Resumeè der vierten Woche)

Das Fastenresumeè der vierten Woche fällt sehr ernüchternd bis sogar frustrierend aus.
Wie zur Hölle ist es möglich, 
dass mein Körper bei Süßigkeitenverzicht mit  +2kg reagiert???!!!
Idiot, der!
Hab ich doch tatsächlich zugenommen!
So ein Schmarrn aber auch!
Ich bin keine, die dauernd auf der Waage steht, sprich: ich hab eine und monatlich stell ich mich mal drauf, doch so ganz generell hab ich ein fixes Gewicht, 
das an der Wohlfühlgewichtsgrenze liegt (am oberen Ende ;-) ). 
Da merk ich es natürlich schnell, wenn ich zunehm.

Vermutlich - anders kann ich es mir nicht erklären, hab ich statt des Süßen einfach alles mögliche andere in Unmengen gefuttert.
Das hat mich Mitte der Woche ordentlich gefrustet, weshalb ich die Toffifee - Packung meines Mannes entsorgt habe - natürlich erst, nachdem ich sie vollständig leer gefuttert habe. ;-)

Dann hab ich mir noch überlegt, dass die Kaugummiidee vielleicht auch nicht so klug war - immerhin ist in den Teilen lauter böser Zucker drin und hab die mal weggelassen.
Mal schaun was nächste Woche passiert.

Ich komm jedoch immer mehr zu dem Schluß, dass diese von mir ausprobierte Form des Fastens totaler Blödsinn ist!

Ja, und weil ich euch nicht nur von einer frustrierenden Fasenwoche erzählen will,
stell ich euch ein Buch vor, das wir uns schon wieder (!) aus der Bücherei ausgeborgt haben und welches wir nun endlich mal selber kaufen müssen, weil es uns so gut gefällt.
Die Rede ist von

"Der Zapperdockel und der Wock"!


Ich möchte heute an dieser Stelle eine Buchrezension einfügen, 
die die Geschichte vom Zapperdockel und dem Wock ganz wunderbar wiedergibt und beschreibt:

"Stolz steht er da, der kleine, gelbe Zapperdockel mit seinem prächtigen roten Schnurrbart, und die weite, friedliche Zapperdockelwelt ist für ihn in Ordnung. Doch dann schreitet ein Wock ins Bild, dick und blau und schlecht gelaunt, und macht ihn fertig, den armen Zapperdockel. Tränen fließen und formen sich zu kleinen Flüssen, in denen allerlei fröhliche Lebewesen zu entdecken sind. Doch die sieht der Zapperdockel nicht. Der kränkt und grämt sich, wird immer durchsichtiger, und jeder kann seine Gedanken lesen. "Das Leben ist so traurig wie ein schwarzer Stein", liest da der Wock. "Du bist ja ein Dichter!", wundert der sich und gibt sich alle Mühe, den traurigen, kleinen Kerl aufzuheitern. Na, das gelingt ihm gut mit Sätzen wie: "Das Leben kann so schön sein wie eine doppelstöckige Torte!", prächtig ins Bild gesetzt auf dem Wock-Kopf, und mitten drin Wock und Zapp, von nun an freundschaftlich vereint. Gemeinsam wandern sie durchs fein schraffierte, grüne Land und haben sich viel zu erzählen. "Es war einmal", so beginnt dieses witzig-poetische Märchen vom empfindsamen Zapperdockel und dem mürrischen Wock, und es hat ein glückliches Ende, wie es sich für ein Märchen gehört. Zwar heißt es im Text nicht "und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute", doch das friedliche Schlussbild mit den ungleichen Freunden hoch am Berg spricht für sich: "Sie saßen weich im grünen Moos, zur Freude ihrer zwei Popos.""  aus der süddeutschen Zeitung




Also dann: nichts wie los zum Buchhändler eures Vertrauens!

Habt ein schönes Wochenende
Alina

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